Kommunale Großprojekte: Steuerung durch Cornelia Möhrlen
Cornelia Möhrlen plant und steuert Großprojekte im kommunalen Umfeld bis zur wirtschaftlichen Umsetzung. Sie hat eine interkommunale Gartenschau in Allein-Geschäftsführung verantwortet und kennt die Stellen, an denen solche Vorhaben regelmäßig scheitern: unklare Entscheidungswege zwischen Gremien und Verwaltung, Kostenrahmen ohne belastbares Controlling, Beteiligte mit gegenläufigen Interessen.
Was macht kommunale Großprojekte so anspruchsvoll?
Ein kommunales Großprojekt hat keinen einzelnen Auftraggeber. Gemeinderäte, Verwaltungsspitzen, Zweckverbände, Fördermittelgeber, Kapitalgeber, Sponsoren, Anlieger und Presse verfolgen jeweils eigene Ziele, und alle Beteiligten müssen über Jahre hinweg zusammengehalten werden.
Dazu kommt die doppelte Logik: Das Vorhaben muss politisch tragfähig und zugleich wirtschaftlich darstellbar sein. Wer nur eine der beiden Seiten bedient, bekommt entweder ein Projekt ohne Mehrheit oder eines, das den Haushalt überfordert.
Welche Aufgaben übernimmt die PTM GmbH?
Die Verantwortung reicht von der frühen Projektstruktur bis zur Abrechnung. Der Umfang wird je Vorhaben festgelegt, von der Gesamtsteuerung in Geschäftsführungsverantwortung bis zur Begleitung einzelner Phasen.
- Aufbau der Projektorganisation mit klaren Entscheidungswegen zwischen Gremien, Verwaltung und Projektteam
- Wirtschaftsplanung, Budgetsteuerung und Berichtswesen gegenüber Gremien und Kapitalgebern
- Vergabe- und Vertragsbegleitung in Abstimmung mit den zuständigen Stellen
- Einbindung von Sponsoren, Förderstellen und weiteren Kapitalgebern
- Kommunikation mit Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit während der gesamten Laufzeit
Wie lief die interkommunale Gartenschau?
Cornelia Möhrlen hat die Allein-Geschäftsführung und die Gesamtverantwortung für Planung, Steuerung und Umsetzung dieses Projekts getragen. Beteiligt waren mehrere Kommunen mit eigenen Gremien, dazu Kapitalgeber, Sponsoren und Fachplaner.
Diese Konstellation prägt die Arbeitsweise bis heute: Entscheidungen früh vorbereiten, Zahlen jederzeit belastbar halten und die Beteiligten so informieren, dass niemand aus der Presse erfährt, was ihn selbst betrifft.
Wie entsteht ein Wirtschaftsplan, der bis zum Ende trägt?
Der erste Wirtschaftsplan entscheidet über den Rest des Projekts. Wird er zu optimistisch angesetzt, um eine Mehrheit zu bekommen, holt ihn die Realität in der Bauphase ein, und dann fehlt der Spielraum für Entscheidungen.
Cornelia Möhrlen legt deshalb früh offen, welche Positionen belastbar sind und welche auf Annahmen beruhen. Die Arbeit folgt in der Regel vier Schritten.
- Kostenrahmen und Annahmen trennenJede Position bekommt eine Herkunft: Angebot, Erfahrungswert oder Schätzung. Gremien können so erkennen, worüber sie tatsächlich entscheiden.
- Finanzierung zusammenstellenEigenmittel der beteiligten Kommunen, Fördermittel, Sponsoren und Erlöse werden gegenübergestellt, jeweils mit Fristen und Bedingungen.
- Berichtswesen aufsetzenEin fester Turnus mit gleichbleibender Struktur. Wer jedes Mal ein anders aufgebautes Papier bekommt, vergleicht nicht mehr.
- Abweichungen früh meldenEine Kostenabweichung, die erst mit der Schlussrechnung sichtbar wird, ist ein politisches Problem. Dieselbe Abweichung sechs Monate früher ist eine Entscheidung.
Fragen zu Steuerung kommunaler Großprojekte
- Arbeitet die PTM GmbH für Kommunen oder für private Auftraggeber?
- Für beide. Cornelia Möhrlen arbeitet an der Schnittstelle von Wirtschaft, öffentlicher Hand, Politik, Investoren und Sponsoren. Auftraggeber sind Kommunen und kommunale Gesellschaften ebenso wie private Partner solcher Vorhaben.
- Ab welcher Projektphase ist eine Einbindung sinnvoll?
- Am wirksamsten ist sie, bevor Projektstruktur und Wirtschaftsplan festgelegt sind. Beides lässt sich später nur mit hohem Aufwand korrigieren. Eine Übernahme in laufenden Projekten ist möglich, etwa wenn eine Geschäftsführung ausfällt oder ein Vorhaben aus dem Rahmen läuft.
- Wird auch die Geschäftsführung einer Projektgesellschaft übernommen?
- Ja. Cornelia Möhrlen hat eine interkommunale Gartenschau in Allein-Geschäftsführung verantwortet und übernimmt Geschäftsführungsmandate in Projektgesellschaften.
Passt das zu Ihrer Situation?
Ein erstes Gespräch klärt in der Regel schneller als jede Unterlage, ob ein Mandat sinnvoll ist. Es ist vertraulich und verpflichtet zu nichts.
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